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Erlebnisse mit Niko und der erste Ausflug

Hallo Freunde. Ich geb es ja zu, ich bin schon wieder müde, oder auch immer noch :D wir schlafen einen schlechten und traumlosen Schlaf seit die Mongolen eingezogen sind. Und ich sage wir, weil es Jana genauso geht. Morgen ist der Spuk dann vorbei. Ich weiß auch nicht, warum unser Schlafverhalten beeinträchtigt ist, aber so ist es eben. Deswegen wird es heute – glaube ich – nicht so lang.

Aber ich möchte endlich beginnen euch von der Zeit zu erzählen, in der Niko zu Besuch war und wir gemeinsam mit ihm die Stadt unsicher gemacht haben. Niko und Jana kamen früh morgens um sechs zurück, ich wusste es schon vorher und hatte überlegt frühstück zu machen, aber es war mir dann doch ZU früh. Natürlich habe ich sie kommen hören, wie immer, mein Schlaf ist nie sonderlich tief. Also bin ich, schon als ich die Eingangstür in der ersten Etage gehört habe!, aufgestanden und hab die beiden Urlauber kurz begrüßt. Sie waren erschöpft, ganz klar, dadurch war es kein Problem sich noch einmal hinzulegen. Gegen elf – glaube ich – wollten sie sich mit Valentina treffen, um die angemietete Wohnung zu besichtigen und einzuziehend. Da ich eh nichts anders vor hatte (montags hatten wir erst nach halb eins Uni), habe ich sie begleitet. Ach, das muss ich noch erwähnen: es hatte geschneit! Die ganze Nacht. Ich sag euch ja: IMMER, wenn Jana reist, schneit es! Das ist wichtig, weil es passiert ist. Es war wirklich kalt und wir hatten einiges an Gepäck dabei, deswegen sind wir Bus gefahren, und keine fünfzig Meter vor der Haustür verliere ich den Halt, es zieht mir die Füße weg und *krach* *bums* *au* liege ich auf dem Rücken, wie ein Käfer. Prima. Und jetzt mal ganz ehrlich: es tat wirklich weh. Steiß geprellt und ziemlich unsanft VERSUCHT mit den Händen abzufangen. Trotzdem noch mal Glück gehabt, ab da war ich deutlich vorsichtiger unterwegs und mir kam wieder auf den Schirm: STIEFEL KAUFEN! Und einen Mantel... dann wäre es vermutlich nicht passiert, zumindest wäre ich aber weicher gefallen. Da bin ich mir sicher.

Die Vermieterin wartete bereits in der Wohnung. Der Flur mutete dabei typisch russisch und damit wenig einladend an, dunkel, restaurierungsbedürftig, dreckig und irgendwie stinkig. Die Wohnung dagegen machte einen ganz netten ersten Eindruck, klein aber ordentlich, sogar mit einem kleinen Balkon und 4 ECHTEN Topfpflanzen. Das weiß ich noch, denn die Vermieterin wies Jana mehrmals darauf hin die Blumen zu gießen. Besonders hatte es mir allerdings die rosafarbene, Rüschen-verzierte Tagesdecke angetan. Lange hatten wir keine Zeit, wie gesagt, nach dem Mittag hatten wir Uni und auch Jana – jeder hätte es wohl verstanden, wenn sie den Tag noch frei gemacht hätte – kam mit. Also fuhren wir zurück zum Wohnheim, wo Niko wartete, und dann auf zum Russischunterricht. 12 Tage hatten wir nun Zeit, bevor sich Niko auf den Rückweg machen würde und diese Zeit wollten wir nutzen. Die Abende hatte ich weiterhin für mich und verbrachte sie größtenteils in Janas Zimmer an ihrem PC. Das musste ich schon noch ein bisschen ausnutzen.

Ehrlich gesagt, ich kann mich nicht mehr an die genau Reihenfolge erinnern, in der wir was unternommen haben, deswegen nur mal so ein paar „Bröckchen“: wir waren im Kino, der arme Niko, der kein Russisch kann, war seeehr tapfer. Wie der Film heißt, das weiß ich leider nicht. Nicht das ich es vergessen hätte, ich wusste es auch „damals“ nicht. So gut war der Film auch nicht, hab kaum noch Erinnerungen daran... Natürlich waren wir shoppen, was muss, das muss! Und jeder wurde früher oder später fündig, auch der Herr Außerdem waren wir mit Niko natürlich im Schokolatte, zwei mal hintereinander gleich. Genau, das war auch mein erstes Mal! Jana hat es uns eines abends gezeigt und wir waren beide sehr begeistert. Wir haben super lecker Sushi gegessen und Cocktails geschlürft, es war wirklich ein netter Abend. (Und in diesem Fall ist nett nicht der kleine Bruder von sch**** ^^) So nett, das wir eben wieder kamen. Noch was ganz tolles ist passiert, wir haben endlich mal die Stadt verlassen.



Wir hatten ein verlängertes Wochenende, da am Dienstag Feiertag und damit Montag Brückentag war, also haben wir uns dieses Wochenende mal etwas aus der Stadt hinaus getraut und waren wir in einem "Kurort" namens Belokuricha, 1h15min Busfahrt und da standen wir in der Stadt ... und ich dachte - Nein! Nicht noch so eine hässliche Stadt - aber eine halbe Stunde Fußweg später standen wir schließlich im Kurort Viertel und hey... das war wirklich schön anzusehen. Halt schon ein wenig auf Tourismus ausgelegt. Mit Wintersportmöglichkeiten, schön gelegen an einem kleinen Bach, sind wir da lang spaziert und haben einen Sessellift gesucht... vorbei an süßen Souvenir-Ständen, ja. Für so etwas bin ich gern zu haben, und JA, natürlich habe ich auch etwas gekauft. Denn Sessellift haben wir tatsächlich auch irgendwann nach 1,5h Fußmarsch gefunden! Tja, ich und Höhe, das hätte ich mir vielleicht mal eher überlegen sollen! Aber gut, mit gehangen mit gefangen und das Ticket (das absurder Weise teurer war, als die insges. 2,5h Hin- und Rückfahrt im Bus) war ja nun auch bezahlt... also Zähne zusammen beißen und los! So schlimm kann es ja nicht werden, nur KALT und LANG! Verdammt, ich dachte echt, es hört gar nicht mehr auf! Wir sind ZWANZIG Minuten mit dem Sessellift gefahren und es war echt kalt mit der Zeit, EISKALT... aber - man muss ja ehrlich sein - für den Blick, der sich uns am Ende geboten hat, hat sich das wirklich mehr als gelohnt! Unfassbar schön! (Bilder folgen ) Zu meinem Glück gab es da oben nicht nur diesen atemberaubenden Blick zu bewundern, sondern auch heiße Getränke.


Einen Tee später haben wir uns dann auf dem "Berggipfel" durch den Wald gekämpft, um einen noch besseren Überblick zu erhalten... Wahnsinn – in zweierlei Hinsicht!!! Die kalten und nassen Füße sind da ja schnell vergessen... (blöd, wenn man nur Turnschuhe aus Deutschland mitgebracht hat und einfach keine schönen und passenden Stiefel findet, obwohl schon im Oktober Schnee fällt (der zweite Wink mit dem Zaunpfahl in einer Woche, dass eine Shoppingtour DRINGEND notwendig, geradezu überlebenswichtig war)! - aber selber Schuld!

Vor der Runterfahrt mit dem Sessellift hatte ich dennoch Respekt, am Ende habe ich doch den Blick mehr genossen als meine Angst zu zu lassen! Hab mich mit fotografieren abgelenkt und überlebt... Wir sind dann mit dem Bus zurück in die Stadt gefahren und haben uns in einem Restaurant verwöhnen lassen (die Strapazen dabei, lasse ich hier jetzt mal weg (...)) Ja, es waren immerhin 5h an der frischen Luft und fast durchweg in Bewegung, das schlaucht schon... aber der Ausflug hat sich wirklich gelohnt!

Das war übrigens Sonntag, also legten wir am Montag einen Ruhetag ein. Schlau! Und am Dienstag sollte auch schon der zweite Ausflug folgen. Das Ziel dieses Mal: Barnaul. Ich hatte ja bereits erwähnt, ich würde doch noch wiederkommen, und nun war es soweit. Aber dazu morgen mehr. Und jetzt erst einmal eine gute Nacht und wundert euch nicht, ich habe die Nachricht, die ich einer Freundin über diesen Ausflug hinterlassen habe, hierfür missbraucht und verändert. Denn da war die Erinnerung noch frisch und ich jetzt gerade zu faul alles neu zu schreiben *rot werd* :D Aber wenigstens bin ich ehrlich :P Habt noch einen schönen Abend und bis morgen, ihr Lieben! Fühlt euch gedrückt und пока,

eure Anna

28.11.14 19:46

Letzte Einträge: Von Büchern, Filmen, Musik und Diktaten, Entschuldigung! , Fortsetzung folgt :), Eine zweite Chance für Barnaul

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